


Die glanzvolle Geschichte des Salzburger Stadthotel Schaffenrath ist untrennbar mit dem Hausherren Otto Schaffenrath verbunden, der dieses Stadthotel aufgebaut hat. Seine Karriere liest sich wie ein modernes Märchen - ein Märchen allerdings, in dem Otto Schaffenrath nichts in den Schoß gefallen ist. Als Fleischermeister eröffnet er nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit seiner Ehefrau das nach ihr benannte "Rasthaus Lisa" am südlichen Rand Salzburgs.
Während andere hier beim Umsteigen von der D- auf die T-Straßenbahn nur auf das legendäre Gulasch einkehren, erkennt der Visionär Otto Schaffenrath sehr früh das Potential dieser Lage. Grundstücksankäufe und sein Engagement im sozialen Wohnbau machen aus dem Lisa-Wirten einen Immobilienbesitzer und Bauträger. Seine baulichen Aktivitäten tragen dazu bei, dass die Alpenstrasse immer mehr mit der Stadt Salzburg verschmilzt und sich die umliegende Herrnau und Josefiau zu einer beliebten Wohngegend entwickeln.
Als Otto Schaffenrath 1978 den Spatenstich für ein Hotel tätigt, ist er seiner Zeit wieder weit voraus. Nach seinen Visionen entsteht ein Hotel, das im Erdgeschoss Raum für zahlreiche Geschäfte bietet - und das zu einer Zeit, da hierzulande noch niemand von einer Verbindung aus Wohnen, Einkaufen und Freizeit spricht. Im Jahr 2000 führt er, gemeinsam mit seinem Sohn Otto und dessen Frau Ulrike, das Stadthotel in die nächste Dimension. Ein großzügiger Anbau macht das Hotel fit für das nächste Jahrtausend.
Auch heute noch lässt es sich Otto Schaffenrath nicht nehmen, seinem Sohn und seiner Schwiegertochter hilfreich und beratend zur Seite zu stehen. Dass hinter den Kulissen auch seine Enkel bereits tatkräftig am Gelingen seines Lebenswerk mitarbeiten, erfüllt den Unternehmer mit Stolz und Freude.
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